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Traum-Raum - EG, Haus 3b-01

17 Uhr

Traum als Spiegel von Minderwertigkeitsgefühl und Machtstreben

Ausgehend von der Lebensstil-Analyse von Alfred Adler wird der Umgang mit Träumen in der modernen Individualpsychologie vorgestellt. Spiegelt der Traum nur den vorangegangenen Tag? Oder kann ein Traum auch etwas über die Persönlichkeit des Träumers aussagen?

Dr. med. Regine Kroschel

 

18 Uhr

Träumen und Träume - der jungianische Zugang

Träumen ist das fortlaufende metaphorische und bildsymbolische Fühlen und Denken der unbewussten Psyche. Nachtträume sind Bildgeschichten, die das Träumen mit aktuellen Erlebnissen, Erinnerungen, Konflikten, Hoffnungen und Befürchtungen verknüpfen. Sie sind „psychosomatisch-somatopsychisch“ und begleiten körperliche und seelische Erkrankungen und inneres Gesunden. Sie sind überaus subjektiv und spiegeln unser Selbst und seine Entwicklung.

Dr.med. Claus Braun

 

19 Uhr

Träume in der Gruppe und ihr kreativer Einfluss auf den gruppenanalytischen Prozess

Ein Traum aus einer therapeutischen Gruppe wird von uns erzählt. Welche spontanen Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen, Erinnerungen tauchen beim Hören des Traumes in der Gruppe auf?

Wir betrachten, ob und wie der Traum emotionale Bewegung und Wahrnehmung im Gruppenprozess in Gang setzen konnte und so die Qualität des Gruppengesprächs erweitert und vertieft hat. Sie sind eingeladen, sich auch mit eigenen Einfällen dem erzählten Traum anzunähern.

Dr. med. Mathias van Voorthuizen und Dr. phil. Bettina Ganse

 

20 Uhr

Im Rausch der Tiefe: Apnoetauchen als Re-inszenierung einer Geburtserfahrung?

Das dunkle Blau des Meeres ist für viele ein unheimlicher Abgrund, für Freitaucher jedoch ein Sehnsuchtsort, wo ohne Sauerstoffgerät, mit nur einem Atemzug Tiefen von 214 m erreicht werden. Sowohl das Setting als auch die physiologischen Veränderungen während des Tauchgangs stellen eine symbolische Mutterleibsregression dar. Anhand von psychoanalytischen Konzepten soll die Faszination dieser Sportart näher beleuchtet werden.

Dr. med. Matthias Liebner

 

21 Uhr

Social Dreaming: Ein Gruppenverfahren zur Reflexion von Institutionen und Gruppenkultur

In einer Gruppe erzählte Träume, Traumerinnerungen und Assoziationen lassen ein Traummosaik der gesamten Gemeinschaft entstehen. Darin spiegelt sich das gemeinsame soziale, kulturelle und historische Unbewusste. Der Traum wird nicht mehr als „Eigentum“ des Träumers gesehen und nicht auf die Persönlichkeit des einzelnen Teilnehmers bezogen. Denn die Gruppe weiß mehr als das Individuum.

Dipl.-Psych. Hanna Reinhardt-Bork

 

 

Die Klügste Nacht des Jahres

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