Willkommen bei einer langen Nacht der Psychoanalyse

Auch in diesem Jahr ist die Psychoanalyse bei der Langen Nacht der Wissenschaften vertreten: Sie sind herzlich eingeladen, psychoanalytisches Denken in verschiedensten Anwendungsfeldern kennenzulernen.

Erleben Sie psychoanalytische Theorien und praktisches Arbeiten anhand interessanter Vorträge, Diskussionsrunden und Formaten zum Mitmachen!

Wann? Samstag, den 15. Juni 2019 zwischen 17 und 24 Uhr
Wo? International Psychoanalytic Universitiy (IPU), Stromstraße 2 – 3, 10555 Berlin

Es laden ein: elf Berliner psychoanalytische Ausbildungsinstitute

Rückblick 2018

Die Psychoanalyse bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin!

Am 9. Juni 2018 war es zum 5. Mal wieder soweit. Psychoanalytiker/innen der elf Berliner Psychoanalytischen Ausbildungsinstitute vermittelten in 42 Vorträgen, Diskussionsrunden und Mitmachexperimenten rund um die Säulen HEILEN – FORSCHEN – LEHREN psychoanalytische Theorien und Behandlungsmethoden.

Auch dieses Mal fand das gemeinsame Angebot der Berliner Psychoanalytischen Institute und der International Psychoanalytic University Berlin, IPU, großen Anklang.

Zwischen 17 und 23 Uhr kamen trotz der hohen Temperaturen etwa 2000 Menschen aus Berlin und Brandenburg, darunter neben den „interessierten Laien“ auch viele Studierende aller Fachrichtungen und Fachkollegen/innen, um „die fremde Welt der Psychoanalyse“ zu erkunden, um „sich inspirieren zu lassen“ und um „Neues zu erfahren“. „Weiter so!“ lautete der Kommentar eines Besuchers, „hochkompetente Vorträge, trotzdem gut verständlich“, „viele Anreize, inspirierend“, aber auch „ein netter Abend mit den Eltern“ …. so die Auswahl einiger Zitate aus den Rückmeldungen der Besucherbefragung.

Geschätzt wurden von den Besuchern neben den großen Vorträgen auch die „kleinen Gesprächskreise mit Einbezug des Publikums“ und Momente, in denen „Psychoanalyse erlebbar wurde und ausprobiert“ werden konnte. Neben der „fachlichen Genauigkeit“ wurde auch die „offene und menschliche Art von Referierenden“ und der ganzen Veranstaltung mit dem breiten Spektrum vielfach positiv hervorgehoben.

In 9 verschiedenen Themenräumen konnten wieder ausgewählte Inhalte vertieft werden. So stieß beispielsweise in „Freuds Bar“ u.a. die „Psychoanalyse zum Mitmachen“ wieder auf große Resonanz. Daneben wurde der Fragestellung nachgegangen: „Wie verrückt muss man sein, um Analytiker zu
werden?“. Aber auch klassische Themen wie „Träume und ihr Einfluss auf den psychoanalytischen Prozess“ , „Trauma oder Konflikt?“ oder in der „Fühl-Bar“ die Beschäftigung mit der transgenerationalen Weitergabe von Traumata in dem Beitrag „Ich fühle was , was du nicht fühlst“ weckten großes Interesse.

„Verbindungen von Psychoanalyse zu Politik und Kultur“ weckte die Neugierde vieler Besucher/innen. Neben Franz Kafka und Hannah Arendt kamen hier auch Max Beckmann und Joseph Beuys zu Wort. In der „Digitalen Welt“ wurde der Fokus auf die aktuellen Herausforderungen für die Psychoanalyse im 21. Jhdt gelegt und nach spannenden Einzelvorträgen per Podiumsdiskussion zu fassen versucht. Beiträge aus der Säuglingsbeobachtung „Wie erleben Babys Trennungen?“ , wie auch spezielle Angebote für Kinder wurden gut besucht, so u.a für Grundschüler die Bild-Buchbesprechung: „Wie kommt die Seele in den Bauch?“ und für Jugendliche : „Analytische Psychotherapie junger Erwachsener – mit betont subjektiv-persönlichem Zugang?! Freunde des Films erspürten im ersten Film über eine Psychoanalyse nebst Traumdeutung die „Geheimnisse einer Seele“, der Film entstand 1926 unter Mitarbeit von Karl Abraham und fasziniert noch immer als historisches Dokument.

Inzwischen steht das neue Programm – und vielleicht konnten wir Ihr Interesse wecken, am 15.6.2019 mit dabei zu sein bei der nächsten „Langen N8 der Psychoanalyse“

Die Vorbereitungsgruppe der LN8 (AF und US)